Letzte Woche gab es viel positive Resonanz auf meinen Artikel zum Thema Porno – und einige neue Porno-Abstinenzler! Glückwunsch zu dieser Entscheidung, denn was ich in meinem Artikel angesprochen habe ist nur die “Spitze des Eisbergs”.
Viele weitere Fakten und Geschichten, warum es sich lohnt, mit Porno aufzuhören, findest Du zum Beispiel bei unseren amerikanischen Freunden von www.yourbrainonporn.com, einer Website die sich eingehend nur diesem Thema widmet.Die [mannsvolk]-Challenge “90 Tage Kein Porno” läuft bei vielen von Euch großartig, und vor einigenTagen erreichte mich dazu diese bewegende Email aus Süddeutschland:

“Hi John, ich habe ja auch bei der 90 Tage Challenge mitgemacht, bin bis jetzt erfolgreich und werde es weiter durchziehen. Du hast mir ziemlich die Augen geöffnet und ich würde fast soweit gehen und sagen, dass du mirmeine Sexualität gerettet hast. Danke dir dafür.
Gruß A–“

Und das schon nach 15 Tagen ohne Porno! Respekt.
Schon allein diese Mail war es wert, diese Challenge zu starten.

Allen, die mitmachen und noch damit anfangen: Ich wünsche Euch ähnlich schlagende Effekte. Bitte schreibt mir auch weiterhin wie es Euch ergeht. Ihr helft damit auch anderen, motiviert zu bleiben und durchzuhalten: Ich werde Eure Erlebnisse und Erkenntnisse anonym in die Newsletter einbetten und Du kannst fortlaufend in meinem [mannsvolk]-Magazin (www.facebook.com/mannsvolk) das Neueste über die Challenge nachlesen.

“Ok. Kein Porno. Und was nun?”

Aus anderen Mails, die mich zur Kein Porno-Challenge erreichen, lese ich oft folgende Frage heraus: “Ok. Kein Porno. Und was nun?”
Was nun? Gute Neuigkeiten! Jetzt wird’s erst wieder richtig interessant!  Jetzt geht’s zurück ins ECHTE Leben!  Zurück in DEINEN eigenen Körper.
Anstatt, die Power Deiner sexuellen Kraft an virtuellen Firlefanz auf dem Bildschirm zu vergeuden, hast Du jetzt die Gelegenheit, Deinem Hirn, Körper und Penis magische, erotische Erlebnisse ohne Porno-Ablenkung zu ermöglichen.

Deshalb heute etwas zu einem brisanten Thema, das eng mit Deinem Körper und noch enger mit der Angewohnheit Pornos zu kucken verbunden ist. Wie hieß es gleich nochmal? Deinen Jürgen würgen. Deinen Balken hobeln. Mütze-Glatze spielen. Den Revolver polieren. Dir einen wedeln. Dir einen runterholen. Wichsen. Selbstbefriedigung. Masturbation. Ein Thema mit soooo vielen Namen scheint tatsächlich eine gewisse Relevanz zu haben…

Wenn Du schon wichst, mach’s wenigstens richtig!  

Zwei Dinge vorab:

1. Wenn Du zu den Spezialisten gehörst, die es sich angewöhnt haben, sich (mehrmals?) täglich einen runterholen zu müssen, dann kann es sehr ratsam sein, Deinem rotgeschrubbten Pullermann erstmal ein wenig Ruhe zu gönnen: Abspritzen kostet Energie und Viel-Wichser haben nicht selten eine dementsprechend “abgespritzte” Ausstrahlung.
Wie willst Du auf Deine Mitmenschen wie ein paarungswilliger Mann wirken, wenn Du Deinen Samen dauernd in eine Packung Papiertaschentücher rotzt?
Vielleicht hast Du Lust auf eine “30 Tage Nicht Wichsen”-Challenge und kannst durch diese zusätzliche Erfahrung zur “Kein Porno”-Challenge noch mehr über Deine (Sucht-)Gewohnheiten und die interessanten Reaktionen Deines Körpers lernen?
Mich diesbezüglich auszuprobieren, hat mir tolle und wertvolle Erkenntnisse beschert.
Im Gegensatz zur “Kein Porno”-Challenge ist bei “Wichs-Diäten” folgendes zu beachten: Es kann dabei zu einer Abschwächung Deiner Libido kommen. Die Libido ist Deine “Liebeskraft”, Dein Sex-Drive, der Dich heiß auf Erotik und “Paarung” macht.
Dein Körper reguliert Deine Libido interessanterweise “je nach Gebrauch”. Wenn Du also nicht regelmäßig Sex hast und auch nicht masturbierst, nimmt sie ab (manchmal relativ schnell). Deshalb meine Empfehlung: Lerne Deine Libido kennen, und dann finde ein gesundes Maß, bei dem Du Dich nicht ständig “leerspritzt” aber auch nicht wegen Stilllegung Deines Genitals “dauerhaft ungeil” wirst.

2. Masturbation ist höchstens die zweitbeste Variante um erotisch zu sein, denn: es ist ein erotischer Monolog.
Wie viele von Euch bestätigen werden, ist die erfüllendere Variante ein erotischer Dialog (heisst es eigentlich bei noch mehr Personen Trialog, Quadrulog usw.? Verzeihung, ich schweife ab. 😉 ).
Im Ernst: Selbstbefriedigung ist nicht die einzige und endgültge “Lösung”, aber was ich Dir gerne für den Anfang ans Herz legen möchte:
Hey! Wenn Du schon wichst, mach’s wenigstens richtig!
Da Du beim Pornokucken vermutlich eh schon viel masturbiert hast und Du Masturbation tatsächlich sehr lehrreich und sogar heilsam für Deine sexuelle Entwicklung nutzen kannst, gebe ich Dir heute ein paar Tipps, die Dir viel neue Freude bereiten werden, wenn Du sie anwendest.

Masturbation kann mehr!

Mich wundert immer wieder, bei wievielen Männern Selbstbefriedigung zu einer Art schlampigen, gehetzten “Penisspitzen-Massage mit möglichst schnell abspritzen” (jaja die Pornos…) verkommen ist.
Das ist schade, denn Masturbation kann soviel mehr!  Wie wär’s anstatt mit “Wichser sein” mal mit richtig geilem “Selbstliebe machen”? Was wenn Dir auch ein toller erotischer Monolog viele neue, lustvolle Erkenntnisse über Dich und Deinen Körper gibt? Was wenn Du mit Deiner momentanen Art, zu wichsen das Beste bisher verpasst?  Was wenn Dir eine andere Art der Masturbation beibringt, neue Kanäle zu öffnen und Dir dabei hilft, kreativer, einfühlsamer, geiler und ganzkörperlicher im Bett zu werden – auch im Hinblick auf den nächsten erotischen DIALOG mit der Frau oder dem Mann Deiner Wahl?

Hierzu folgende Übung:

8 Neue Wege.
Mach Dir den Spaß, und finde (mindestens) 8 NEUE Wege zu masturbieren.
Alles ist erlaubt, was Dir Genuss bringt – AUSSER dem, was Du bisher gemacht hast.  Echt jetzt. Auf geht’s!
Und Vorsicht, wenn Deine Kreativität erst einmal wachgekitzelt ist, könnte es sein, dass Du Deinen Händen erstaunlich viel neues Talent entlockst und Alltagsgegenstände wie Handschuhe, Kopfkissen, Duschköpfe etc. etc. in völlig neuen Licht erscheinen.

Dein Körper: ein erotisches Wunderwerk.

Ein paar nützliche Tipps zur Übung:
Bevor Du loslegst, stell Dir vor, dass ALLES, was Du bisher über Sex und Masturbation wusstest und glaubtest, gelöscht worden ist. Im Ernst.
Stell Dir vor, Du erkundest zum ALLERERSTEN Mal Dein Genital – und was noch wichtiger ist: Deinen GANZEN Körper.
Stell Dir einfach vor, Dein ganzer Körper ist ein Penis, den es neu zu entdecken und maximal zu stimulieren gilt.
Lass Dir Zeit dabei und fang an Deinen Körper als das zu sehen, was er ist: ein hochempfindliches, hocherotisches Wunderwerk. Von Kopf bis Fuß bestückt mit Nervenenden, die Dir ein wahres Feuerwerk von tollen Gefühlen und Ekstase bescheren können. Besuche neugierig wirklich JEDEN Winkel Deines Körpers und stelle fest, welche fantastischen Gefühle Du ihm entlocken kannst. Geh auf die Schatzsuche nach allen Deinen erogenen Zonen und lass bloß keine einzige aus!
Alles was Du dazu brauchst ist Zeit, Entspannung, Spielfreude, Kreativität und Fingerspitzengefühl.
Probier’s aus und staune!

Wenn Du mehr Geschichten und Tipps aus meiner erotischen Schatzkiste willst, schreib mir gern Deine Fragen und Themenwünsche.

Bis zum nächsten Mal,
.john.